03 Oktober

Schweizer Tourismus 2010 mit mehr Übernachtungen

globonet schweizer tourismus
Die Schweizer Tourismusstatistik 2010.

Laut der vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Tourismusstatistik 2010 verzeichnete die Schweizer Tourismusbranche weniger Gäste aus Europa, dafür mehr aus Asien. Insgesamt gab es ein leichtes Plus, dafür mit regional sehr stark unterschiedlichen Ausprägungen.

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Leichter Anstieg bei den Logiernächten.

Während die Hotelleriebetriebe in der Schweiz im Vergleich zu 2009 um 1% verringert haben, nahm die Anzahl der Zimmer um 0.2% zu. Hotels in der Schweiz werden also tendenziell immer grösser.

Starkes Plus bei asiatischen Gästen

Ausländer standen mit 56.6% für mehr als die Hälfte der gesamten Übernachtungen in der Schweiz. Dabei sank die Anzahl der Gäste aus Europa um 2%, was als Folge des schwachen Euro angesehen werden kann. Dafür erfuhren die Übernachtungen aus Asien mit 16.7% einen starken Zuwachs.

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Der Preisniveauindex im Vergleich.

Die bisherigen Zahlen für 2011 zeigen, dass dieses wohl noch etwas schlechter ausfallen wird als 2010. Aufschluss gibt hier der Preisniveauindex: So überstieg 2010 das Preisniveau im Schweizer Gastgewerbe dasjenige der EU27 um 40,9%. Aber auch die Nachbarländer der Schweiz verzeichneten ein höheres Preisniveau in diesem Bereich als die EU27, der Unterschied war allerdings geringer als im Falle der Schweiz.

Hier bekommen Sie die Tourismusstatistik 2010 zum Download.

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