23 April

Online-Kanäle holen auf

Online-Buchung
Die Online-Kanäle holen auf.

Social Media ist in der Tourismusbranche angekommen, keine Frage. Bereits über die Hälfte der Hotel-Buchungen wird via elektronische Kanäle getätigt.

Laut einer Studie der HES-SO Wallis, Institut für Tourismus (ITO), haben die hoteleigenen Buchungskanäle wie Telefon, Fax, Walk-ins, E-Mail, Formulare mit einem Anteil von über 70 Prozent noch die Nase vorn. Doch während diese Kanäle rückläufig sind, holen Online-Buchungen enorm auf. Mit 20 Prozent kamen die Echtzeitbuchungen (Online-Verfügbarkeitsprüfung samt Buchung) auf ein recht gutes Ergebnis.

Doch online ist nicht gleich online, denn Buchungsportale sind sehr viel beliebter als die Hotel-Websites. Nur 4.9% der Buchungen laufen direkt über die Website, 13.6 % werden über Online-Reiseplattformen abgewickelt.

Buchungskanäle Hotellerie

Distributionskanäle in der Hotellerie 2002 - 2010 (Quelle: HES-SO/Grafik rwo, rg)

850 Mio. online erwirtschaftet

2010 seien in der Hotelbranche geschätzte 850 Mio. Franken über Online-Vertriebswege erwirtschaftet worden, dabei flossen Kommissionszahlungen an Online-Reisemittler in Höhe von fast 90 Mio. Franken. Schon dieses Beispiel aus der Hotellerie zeigt, wie wichtig die Online-Vertriebswege geworden sind und dass eine Website auf dem neusten Stand allein die Konversionsrate nicht steigert.

Über 60 Prozent der Deutschen lassen sich von Bewertungen bei Urlaubsentscheidungen beeinflussen, wie sie auf Buchungsportalen wie trivago.de, hrs.de, booking.com, hotel.com erscheinen. Nutzer vergleichen die Angebote auf mehreren Portalen, lesen Bewertungen und möchten in jedem Fall konsistente Informationen erhalten. Auftritt und Angebot sollten ein einheitliches Bild ergeben, um den potenziellen Kunden nicht zu verunsichern. Denn schon das kann entscheidend sein.

Kontrolle dank sofortiger Interaktion

Zwei Drittel der Schweizer Internetuser sowie der Untenehmen sind bereits in Social Networks und Communities aktiv. Mit einem eigenen Social-Media-Auftritt kann die Interaktion mit dem Kunden besser gesteuert werden, da hier sofort interagiert werden kann. Hinzu kommen die positiven Effekte für das Ranking bei den Suchmaschinen: Je häufiger das Unternehmen gut bewertet wird, desto besser für den Ruf der Website, denn auch das wird von Google registriert.

Unsere Nominierten acht Nominierten für den GLOBONET eTourism-Award sind Beispiele für erfolgreiches Social-Media-Marketing.

 

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