12 Juli

Fast ein Drittel Fake-Einträge auf Bewertungsportalen

globonet etourism-award tripadvisor
Bei tripadvisor.com wurden einige Fake-Bewertungen entdeckt.

Positive Bewertungen sind wichtig, Bewertungen sorgen nicht nur für ein Feedback des Kunden auf der Website, sondern sind im Falle des Web 2.0 auch kostengünstiges Marketing für das Unternehmen.

Positive Bewertungen (für negative Bewertungen siehe das Beispiel von DecorMyeyes) dienen auch der besseren Positionierung bei den Suchmaschinen wie Google. Diese zeigen die Bewertungen in den Suchergebnissen an und beziehen diese Daten für die Bewertung des Vertrauens und der Autorität einer Website mit ein.

bewertungsportale

Positive Bewertungen dienen dem Vertrauen bei den Suchmaschinen.

Deshalb liegt es auch nahe, dass viele diese Bewertungsmöglichkeiten missbrauchen, wie z.B. jüngst auf Daily Mail online zu lesen war. Auf dem beliebten Bewertungsportal Tripadvisor.com belohnten mehrere Hotels in Europa ihre Gäste gezielt, wenn sie eine positive Bewertung abgaben. Weltweit betreffe dies rund 30 Hotels, die bereits auf einer schwarzen Liste wegen Bestechung stünden.

Doch auch Google hat das Problem der Fake-Bewertungen erkannt und kann gegen diese mit einer Löschung der Bewertung vorgehen. Das gilt natürlich auch im umgekehrten Fall, wenn jemand versucht, ein Hotel besonders schlecht zu machen.

Reviews are only valuable when they are honest and unbiased, heisst es in den Guidelines

Tripadvisor selbst erklärte, dass die Vergütung von positiven Bewertungen gegen die Regeln verstosse und bestraft werde. Laut einem Bericht von zdf.de sollen 20 bis 30 % der Hotelbewertungen auf entsprechenden Portalen gefälscht sein.

Was Betreiber tun können

Doch Betreiber von Bewertungsplattformen können etwas tun: Spezielle Wortfilter sieben die offensichtlichsten Fälschungen aus. Eine andere Möglichkeit ist, sich auf die Community abzustützen, die recht schnell merkt, ob ein Beitrag echt ist oder nicht. Hier wird deutlich, wie wichtig es sein kann, eine Fanbase aufzubauen. Die aufwendigste und teuerste Methode ist sicherlich, alle Beiträge redaktionell überarbeiten zu lassen.

Stiftung Warentest nahm die wichtigsten Bewertungsportale unter die Lupe und kam auf folgendes Ranking:

 

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Eine Antwort auf Fast ein Drittel Fake-Einträge auf Bewertungsportalen

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